Nachrichten aus Gelsenkirchen

Donnerstag, 22 Januar 2026

Inklusive Band „DiagnoseZwei“ freut sich über eine Spende von mehr als 3.000 Euro - Stadt Gelsenkirchen hat das Dressing der Fan-Events 2025 versteigert
Inklusive Band „DiagnoseZwei“ freut sich über eine Spende von mehr als 3.000 Euro - Stadt Gelsenkirchen hat das Dressing der Fan-Events 2025 versteigert

GE. „DiagnoseZwei“, die inklusive Band des Sozialwerks St. Georg, kann sich über eine Spende von 3.093,28 Euro freuen. So hoch ist nämlich der Erlös aus der Versteigerung der Dekomaterialien von Wimpelketten bis zu Pappfiguren der Fan-Events auf dem Heinrich-König-Platz im vergangenen Jahr. Hier kamen im Sommer 2025 rund um die Konzerte in der Arena von Robbie Williams, Bruce Springsteen, Iron Maiden und PUR zehntausende Fans in der City zusammen.

„Die Versteigerung und das Wiederaufarbeiten von Dressingmaterial ist fast schon Tradition in Gelsenkirchen. Wir haben damit seit der EURO 2024 und den Taylor-Swift-Konzerten gute Erfahrungen gemacht. Und auch unsere Partner in den Werkstätten freuen sich immer wieder über die kreative Zusammenarbeit. Umso schöner, dass dabei auch noch Geld für einen guten Zweck herausspringt“, so Markus Schwardtmann, Leiter der städtischen Öffentlichkeitsarbeit.

Er hat am heutigen Donnerstag (22. Januar) einigen Bandmitgliedern und dem Bandbetreuer Andreas Schmieg den Scheck übergeben. „Die Bandmitglieder freuen sich sehr, dass nun ein neues Keyboard angeschafft werden kann, das zum Sound der Band passt“, so Schmieg.

Insgesamt wurden 30 Artikel versteigert. Das höchste Gebot erzielte mit 320 Euro das Banner von Iron Maiden, dicht gefolgt von der Hissfahne sowie dem Papp-Eddie des Maskottchens von Iron Maiden mit je 250 Euro. Die Bruce Springsteen-Pappfigur brachte es auf 225 Euro.

Weiteres Dekomaterial wurde upgecycelt und kann noch unter dem etablierten Label „WertGEschätzt“ in der Stadt- und Touristinfo im Hans-Sachs-Haus gekauft werden.

Ein Foto von der Übergabe befindet sich zum Download im Anhang.

v.l.n.r. Stefan Koschnieder (Bandmitglied und Betreuer von DiagnoseZwei), Markus Schwardtmann (Leiter der städtischen Öffentlichkeitsarbeit), Andreas Schmieg (Bandmitglied und Betreuer) und Stefan Mendorf, Gitarrist DiagnoseZwei

Bewegungsraumkonzept Schalke-Nord und Bismarck-West: Konzept für einen bewegten Stadtteil - Einladung zur Abschlussveranstaltung am 28. Januar

GE. „Bewegter Stadtteil Schalke-Nord“ – unter diesem Stichwort entstand ein zukunftsweisendes Bewegungsraumkonzept für die Stadtteile Schalke-Nord und Bismarck-West. Am Mittwoch, 28. Januar, findet von 18 – 19:30 Uhr in den Räumlichkeiten der Evangelischen Gesamtschule in Gelsenkirchen-Bismarck die Abschlussveranstaltung statt, welche einen Überblick über das Bewegungsraumkonzept sowie die daraus ableitbaren Zukunftsperspektiven gibt. Die Stadt Gelsenkirchen lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich zu diesem Termin ein.

Bewegungsraumkonzept Schalke-Nord und Bismarck-West

Das Planungsbüro Lichtenstein Landschaftsarchitektur & Stadtplanung aus Hamburg hat im Auftrag der Stabsstelle Zukunftspartnerschaft Wohnen und Strategische Stadterneuerung der Stadt Gelsenkirchen und in Zusammenarbeit mit dem Stadtteilbüro Schalke-Nord ein umfassendes Bewegungsraumkonzept inklusive Rahmenplan erarbeitet. Dieser dient künftig dazu, Bewegungsflächen, Spiel- und Sporträume sowie Wegebeziehungen sinnvoll aufzuwerten und zu erweitern, damit Schalke-Nord und Bismarck-West zukünftig attraktiver, inklusiver und lebenswerter gestaltet werden. Ein Schwerpunkt des Konzepts liegt auf Bewegung im Alltag und zielt ab auf eine inklusive, barrierearme Umgebung, die das gesellschaftliche Leben stärkt und die Gesundheit sowie die Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger am sozialen Leben fördert.

Während der Abschlussveranstaltung am 28. Januar präsentiert das beauftragte Planungsbüro Lichtenstein Landschaftsarchitektur & Stadtplanung die Ergebnisse des Bewegungsraumkonzepts, die auf umfangreichen Befragungen, Analysen und Gesprächen mit Akteurinnen und Akteuren, der Stadtverwaltung und der Bürgerschaft vor Ort beruhen. Die Veranstaltung wird außerdem verdeutlichen, wie die erarbeiteten Ergebnisse als Grundlage für zukünftige Maßnahmen dienen und umgesetzt werden sollen.

Für eine bessere Veranstaltungsplanung wird um Anmeldung bis Montag, 26. Januar, per E-Mail an demet.dagdeviren@gelsenkirchen.de gebeten. Kurzentschlossene sind ebenfalls willkommen.

Kontakt

Stadtteilbüro Schalke-Nord
Kapellenstraße 16, 45881 Gelsenkirchen
E-Mail: stadtteilbuero.schalke-nord@gelsenkirchen.de

www.gelsenkirchen.de/schalke-nord

Stadt Gelsenkirchen legt ersten Basisgesundheitsbericht vor - Umfassende Analyse zur gesundheitlichen Entwicklung in der Stadt – wichtige Daten, um lokale Gesundheitsangebote noch passgenauer zu gestalten

GE. Die Stadt Gelsenkirchen hat ihren ersten Basisgesundheitsbericht vorgestellt. Er bietet eine umfassende Darstellung der gesundheitlichen Situation der Gelsenkirchener Bevölkerung sowie zur Versorgungslage in der Stadt. Der Bericht stellt eine wichtige Grundlage für die kommunale Gesundheitsplanung und künftige Maßnahmen der Gesundheitsförderung dar.

„Die Gesundheit der Menschen in unserer Stadt hängt von vielen Faktoren ab – nicht nur vom individuellen Verhalten, sondern stark von den Lebensbedingungen“, betont Oberbürgermeisterin Andrea Henze. „Mit dem Bericht haben wir nun eine umfangreiche Datenauswertung, welche uns hilft, gesundheitsbezogene Probleme zu erkennen. Dadurch können wir die in unserer Stadt wichtigen Bedarfe besser erkennen und passgenaue Angebote entwickeln.“

Bei Zahlen, wie beispielsweise zu den koronaren Herzkrankheiten sowie bei den vermeidbaren Sterbefällen, also solchen, die durch gezielte medizinische Maßnahmen vermieden werden könnten, liegt Gelsenkirchen dabei stellenweise über dem NRW-Durchschnitt.

Diese Zahlen deuten darauf hin, dass die Bevölkerung in Gelsenkirchen die Möglichkeiten der medizinischen Vorsorge und Versorgung für diese Erkrankungen weniger in Anspruch nimmt bzw. nehmen kann als in anderen Regionen.

Dies verdeutlicht, dass gesundheitliche Chancen aufgrund von sozialen und strukturellen Rahmenbedingungen ungleich verteilt sind. Zu diesen Bedingungen gehören Faktoren wie Arbeitslosigkeit, Bildung, Wohnbedingungen oder soziale Teilhabe. In Gelsenkirchen sind diese Themen aufgrund des anhaltenden Strukturwandels besonders relevant.

Hier setzt die Koordinierungsstelle Gesundheitsplanung unter anderem mit verschiedenen Maßnahmen zur Stärkung der Gesundheitskompetenz der Bürgerinnen und Bürger an. Ein Beispiel ist das Projekt “MiMi – Gesundheit für alle“. Im Rahmen des Projekts bildet die Stadt Gesundheitsmediatorinnen und –mediatoren aus der Stadtgesellschaft aus, die mit Veranstaltungen zu verschiedenen Themen die Gesundheitskompetenz der Menschen verbessern.

Zudem verfolgt die Stadt einen integrierten Ansatz, bei dem Verwaltung und Partnerorganisationen aus Stadtgesellschaft und Gesundheitswesen zusammenarbeiten. Beispiele dafür sind das Projekt „Gemeinsam für Gesundheit“, das umfassende Informationen über das Gesundheitsangebot in Gelsenkirchen bündelt.

Auch die „gesundheitsförderliche Stadtentwicklung“, bei der unter anderem in Kooperation mit dem Referat Umwelt und weiteren Akteuren Maßnahmen zum Hitzeschutz in der Stadt entwickelt werden und gesundheitliche Belange stärker in Stadtentwicklungsprozesse eingebracht werden, ist ein weiteres Instrument zur Aufklärung über die medizinischen Angebote in Gelsenkirchen.

Die fachübergreifende Zusammenarbeit sowohl innerhalb als auch außerhalb der Stadtverwaltung Gelsenkirchens ist für die Verbesserung der gesundheitlichen Situation und Versorgung in Gelsenkirchen unumgänglich und wird auch noch weiter vorangetrieben.

Beispielhaft dafür steht die Gesundheitskonferenz der Stadt. Dort diskutieren Patientenvertretungen, medizinische Experten, Akteure der Gesundheitsvorsorge sowie Politik und öffentlicher Gesundheitsdienst für Gelsenkirchen wichtige Themen aus den Bereichen gesundheitliche Versorgung, Prävention und Gesundheitsförderung.

Ziel aller Maßnahmen der Gelsenkirchener Gesundheitsplanung ist es, sowohl das individuelle Gesundheitsverhalten als auch insbesondere die Verhältnisse, in denen die Menschen leben, positiv zu beeinflussen.

Der Basisgesundheitsbericht dient als umfangreiche Grundlage, aus der relevante Themen in detaillierteren Darstellungen sukzessive ausgearbeitet und veröffentlicht werden.

Er wird künftig regelmäßig fortgeschrieben und steht unter dem Punkt „Gesundheitskonferenz“ auf www.gelsenkirchen.de/gesundheit zum Download zur Verfügung.

Sprechstunden des Kommunalen Ordnungsdienstes - Terminübersicht vom 26. bis 30. Januar 2026

GE. „Wir – für mehr Sicherheit und Ordnung in unserer Stadt, weil es eben UNSERE STADT ist“. Nach diesem Motto arbeitet der Kommunale Ord-nungsdienst (KOD) für und mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt. Sie haben die Möglichkeit aktuelle Anliegen und Anregungen oder auch Beschwerden, beispielsweise über laute, störende Personengruppen oder zugeparkte Gehwege mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu be-sprechen. Der KOD geht den Hinweisen unmittelbar selbst nach oder leitet diese an die zuständige Verwaltungsstelle weiter.

Die Sprechstunden werden in der Zeit vom 26. bis 30. Januar 2026 an folgenden Tagen und Orten angeboten:

Ückendorf, IPA-Sprechstunde, IPA Gebäude, Ückendorfer Straße 138

• Dienstag, 27. Januar, 15 – 16 Uhr
• Mittwoch, 28. Januar, 15 – 16 Uhr
• Freitag, 30. Januar, 11 – 12 Uhr

Buer, Bezirksdienststelle Nord, Rottmannsiepe 5 (2. OG)

• Montag, 26. Januar, 15 – 16 Uhr
• Mittwoch, 28. Januar, 15 – 16 Uhr
• Freitag, 30. Januar, 11 – 12 Uhr
Bismarck, Bezirksdienststelle Mitte, Paulstraße 4

• Dienstag, 26. Januar, 11 – 12 Uhr
• Donnerstag, 29.Januar, 11 – 12 Uhr
• Freitag, 30.Januar, 8 – 9 Uh
Horst, Bezirksdienststelle West, Harthorststraße 6a
• Montag, 26. Januar, 14.30 – 15.30 Uhr
• Mittwoch, 28. Januar, 14.30 – 15.30 Uhr
• Donnerstag, 29. Januar, 13 – 14 Uhr

Resse, Resse Markt

• Dienstag, 27. Januar, 12 – 14 Uhr

Alle Termine sind auch im Internet abrufbar: www.gelsenkirchen.de/termine-praege
Die Termine der Sprechstunde können außerdem telefonisch über die Leitstelle für Öffentliche Sicherheit und Ordnung unter der Rufnummer 0209/169-3000 erfragt werden.

Blitzer am Freitag - Radarwagen stehen an folgenden Stellen

GE. Die Stadt Gelsenkirchen veröffentlicht regelmäßig ihre Messstellen, an denen Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden. Am Freitag, 23. Januar 2026, stehen die Radarwagen an folgenden Straßen: Wilhelminenstraße, Vestische Straße, Parkstraße, Lothringer Straße, Rudelgasse, Hugostraße.

Darüber hinaus kann es auch an anderen Stellen im Stadtgebiet zu Geschwindigkeitskontrollen kommen.

Mittwoch, 21 Januar 2026

Förderprogramm „2.000 x 1.000 Euro für das Engagement“ unterstützt Projekte zur Digitalisierung und zum Einsatz von KI - Anmeldung zum Webinar ab sofort möglich - Anträge können ab März gestellt werden

GE. Engagierte, Vereine, zivilgesellschaftliche Zusammenschlüsse und Initiativen können ab dem 2. März 2026 einen Antrag auf Förderung im Rahmen der neuen Runde des Kleinstförderprogramms „2.000 x 1.000 Euro für das Engagement“ stellen. In diesem Jahr stehen Digitalisierung und KI im Mittelpunkt. Das Thema des Förderprogramms lautet daher: „Digital in die Zukunft – engagiert mit KI und Co.“.

Die Landesregierung hat das Ziel, die Menschen mit ihren Organisationen und Initiativen zu unterstützen und die Rahmenbedingungen für ihr Engagement zu verbessern. Seit 2021 werden jährlich 2.000 Vorhaben zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements zu einem jährlich wechselnden Schwerpunktthema mit je 1.000 Euro gefördert.

Für Gelsenkirchen stehen 29.000 Euro zur Verfügung. Damit können 29 Projekte in unserer Stadt mit je 1.000 Euro gefördert werden.

Die Antragstellung erfolgt ab dem 2. März 2026 über das Online-Förderportal Förderung.NRW (https://www.förderung.nrw/onlineantrag/prgramm/54#login)

Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt: „Mit unserem gefragten Förderprogramm ‘2.000 x 1.000 Euro für das Engagement‘ unterstützt das Land seit einiger Zeit ehrenamtliche Ideen. Ich freue mich, dass wir im Zuge der neuen Förderperiode Projekte von Engagierten fördern, die dazu beitragen, die Digitalisierung und die Nutzung von KI in Engagement und Ehrenamt voranzubringen.“

Gefördert werden Maßnahmen, die sich am jährlichen Schwerpunktthema orientieren und sich durch bürgerschaftliches Engagement auszeichnen.

Förderfähige Maßnahmen können Projekte sein, die die Digitalisierung und den Einsatz von KI im Engagement und Ehrenamt voranbringen. Wie z.B. die Umstellung auf eine digitale Aktenführung im Verein, der Aufbau einer eigenen Webseite für die Initiative oder der Start einer Organisations- und Vereinsentwicklung mithilfe von KI.

Am 3. März von 17:00 bis 18:15 Uhr und am 11. März von 12:00 bis 13:15 Uhr veranstaltet die Landesservicestelle für bürgerschaftliches Engagement kostenfreie Webinare zur Vorstellung des Förderprogramms: Interessierte erhalten alle Informationen zum diesjährigen Förderthema, zum Förderportal und zur Antragstellung. Eine Anmeldung zu den Webinaren ist ab sofort über die Homepage der Landesservicestelle möglich https://veranstaltungen-landesservicestelle-nrw.de/category/foerdermittel/.

Das Landesprogramm „2.000 x 1.000 Euro für das Engagement“ ist Teil der am 2. Februar 2021 durch die Landesregierung beschlossenen Engagementstrategie für das Land Nordrhein-Westfalen.

Die Pressemitteilung der Ehrenamtsagentur als Original befindet sich zum Download im Anhang.

15881-pi2101_-_foerderprogramm_2000x1000_euro.pdf
Förderprogramm „2.000 x 1.000 Euro für das Engagement“ unterstützt Projekte zur Digitalisierung und zum Einsatz von KI - Anmeldung zum Webinar ab sofort möglich - Anträge können ab März gestellt werden

Engagierte, Vereine, zivilgesellschaftliche Zusammenschlüsse und Initiativen können ab dem 2. März 2026 einen Antrag auf Förderung im Rahmen der neuen Runde des Kleinstförderprogramms „2.000 x 1.000 Euro für das Engagement“ stellen. In diesem Jahr stehen Digitalisierung und KI im Mittelpunkt. Das Thema des Förderprogramms lautet daher: „Digital in die Zukunft – engagiert mit KI und Co.“.

Die Landesregierung hat das Ziel, die Menschen mit ihren Organisationen und Initiativen zu unterstützen und die Rahmenbedingungen für ihr Engagement zu verbessern. Seit 2021 werden jährlich 2.000 Vorhaben zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements zu einem jährlich wechselnden Schwerpunktthema mit je 1.000 Euro gefördert.

Für Gelsenkirchen stehen 29.000 Euro zur Verfügung. Damit können 29 Projekte in unserer Stadt mit je 1.000 Euro gefördert werden.

Die Antragstellung erfolgt ab dem 2. März 2026 über das Online-Förderportal Förderung.NRW (https://www.förderung.nrw/onlineantrag/prgramm/54#login)

Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt: „Mit unserem gefragten Förderprogramm ‘2.000 x 1.000 Euro für das Engagement‘ unterstützt das Land seit einiger Zeit ehrenamtliche Ideen. Ich freue mich, dass wir im Zuge der neuen Förderperiode Projekte von Engagierten fördern, die dazu beitragen, die Digitalisierung und die Nutzung von KI in Engagement und Ehrenamt voranzubringen.“

Gefördert werden Maßnahmen, die sich am jährlichen Schwerpunktthema orientieren und sich durch bürgerschaftliches Engagement auszeichnen.

Förderfähige Maßnahmen können Projekte sein, die die Digitalisierung und den Einsatz von KI im Engagement und Ehrenamt voranbringen. Wie z.B. die Umstellung auf eine digitale Aktenführung im Verein, der Aufbau einer eigenen Webseite für die Initiative oder der Start einer Organisations- und Vereinsentwicklung mithilfe von KI.

Am 3. März von 17:00 bis 18:15 Uhr und am 11. März von 12:00 bis 13:15 Uhr veranstaltet die Landesservicestelle für bürgerschaftliches Engagement kostenfreie Webinare zur Vorstellung des Förderprogramms: Interessierte erhalten alle Informationen zum diesjährigen Förderthema, zum Förderportal und zur Antragstellung. Eine Anmeldung zu den Webinaren ist ab sofort über die Homepage der Landesservicestelle möglich https://veranstaltungen-landesservicestelle-nrw.de/category/foerdermittel/.

Das Landesprogramm „2.000 x 1.000 Euro für das Engagement“ ist Teil der am 2. Februar 2021 durch die Landesregierung beschlossenen Engagementstrategie für das Land Nordrhein-Westfalen.

Gelsenkirchener Arbeitgeber zeigen, wie moderne Personalarbeit funktioniert - Sechs Unternehmen aus Gelsenkirchen geben Einblicke in ihre Personalstrategien und zeigen, wie Fachkräftegewinnung und Mitarbeiterbindung in der Praxis gelingen

GE. Wie gewinnen Unternehmen in Gelsenkirchen Fachkräfte? Wie halten sie ihre Mitarbeitenden langfristig? Und welche Lösungen funktionieren in der Praxis wirklich? Mit ihrer neuen Interviewreihe „PersonalDialog – Stimmen aus der Praxis“ bietet das Referat Wirtschaftsförderung der Stadt Gelsenkirchen Antworten auf genau diese Fragen.

Im Laufe des Jahres stellt die Stadt insgesamt sechs Unternehmen aus Gelsenkirchen vor, die aus unterschiedlichen Branchen kommen und jeweils eigene Wege in der Personalgewinnung und -bindung gehen. Die Interviews erscheinen als Artikel auf dem LinkedIn-Kanal der Wirtschaftsförderung der Stadt Gelsenkirchen und richten sich sowohl an Personalverantwortliche als auch an Beschäftigte und Jobsuchende in der Region.

„Mit der Interviewreihe wollen wir zeigen, wie Unternehmen in Gelsenkirchen den Fach- und Arbeitskräftemangel aktiv angehen“, erklärt Susanne Becker. Bei der Wirtschaftsförderung ist sie Ansprechpartnerin für Personalthemen. „Es gibt hier viele gute Beispiele, von denen andere Unternehmen lernen können. Genau diese Vielfalt an Ansätzen möchten wir sichtbar machen.“

Die Interviewpartner berichten offen über ihre Erfahrungen, Herausforderungen und Lösungen in der Personalarbeit. Thematisiert werden unter anderem Recruiting-Strategien, Mitarbeiterbindung, Ausbildung, Weiterbildung sowie der Standortfaktor Gelsenkirchen. Dabei wird immer wieder deutlich: Gelsenkirchen bietet attraktive Arbeitgeber, Beschäftigungsverhältnisse mit guten Arbeitsbedingungen und das bei vergleichsweise niedrigen Lebenshaltungskosten. Ein riesiges Standortplus für Unternehmen wie Beschäftigte.

Ergänzend zu den Interviews organisiert die Wirtschaftsförderung der Stadt Gelsenkirchen regelmäßige persönliche Treffen für Personalverantwortliche aus der Gelsenkirchener Unternehmenslandschaft, um den fachlichen Austausch zu fördern und gemeinsame Lösungen zu entwickeln. Dabei greift sie auf ein starkes Netzwerk an Partnern zurück, um lokale Arbeitgeber bestmöglich zu unterstützen.

Die Interviewreihe „PersonalDialog – Stimmen aus der Praxis“ startet Ende Januar 2026. Weitere Interviews folgen im Jahresverlauf.

Kontakt

Stadt Gelsenkirchen
Referat Wirtschaftsförderung

Susanne Becker
E-Mail: susanne.becker@gelsenkirchen.de
für Rückfragen zu Personalthemen und zum PersonalDialog in Präsenz

Lisa Woytowicz
E-Mail: lisa.woytowicz@gelsenkirchen.de
für Rückfragen zur Interviewreihe

LinkedIn-Kanal der Wirtschaftsförderung der Stadt Gelsenkirchen
https://www.linkedin.com/company/wirtschaftsfoerderung-gelsenkirchen/

Literaturstipendium „Writer in Residence“ 2026 - Bewerbungsschluss am 8. März 2026

GE. Zum fünften Mal schreibt die Stadt Gelsenkirchen in Kooperation mit der Stadterneuerungsgesellschaft (SEG) und der Gelsenwasser-Stiftung das Literaturstipendium „Writer in Residence“ aus. Das dreimonatige Residenzstipendium will jungen Autorinnen und Autoren unter 40 Jahren außerhalb des gewohnten Umfelds einen Raum zur literarischen Arbeit geben. Der Ort soll dabei Residenz, Arbeitsfeld und Inspiration zugleich sein. Austausch ist dabei eines der wichtigsten Elemente des Stipendienaufenthaltes: Die Stipendiatin bzw. der Stipendiat wird sich in zwei Lesungen der Stadtgesellschaft vorstellen, die Residenz durch Social Media-Aktivitäten oder einen (literarischen) Blog begleiten und soll mit der kulturellen Szene in Dialog treten.

Bewerbung bis Sonntag, 8. März 2026

Das dreimonatige Stipendium „Writer in Residence“ wird für den Zeitraum vom 1. Juli bis zum 30. September 2026 vergeben. Es ist mit einem monatlichen Betrag von 1.600 Euro und einer Reisekostenpauschale von 300 Euro dotiert. Die SEG stellt im Kreativquartier Ückendorf unentgeltlich eine möblierte Wohnmöglichkeit bereit; außerdem steht ein kostenfreies Nahverkehrsticket für Gelsenkirchen zur Verfügung. Ermöglicht wird das Stipendium dank der Finanzierung durch die Gelsenwasser-Stiftung.

Bewerbungen mit Lebenslauf, Publikationsverzeichnis, Textprobe und Motivationsschreiben zum literarischen Vorhaben und zur Residenzzeit nimmt das Referat Kultur der Stadt Gelsenkirchen bis Sonntag, 8. März 2026, ausschließlich in digitaler Form unter www.gelsenkirchen.de/literaturstipendium entgegen. Dort sind auch die vollständige Ausschreibung sowie weitere Informationen zum Gelsenkirchener Literaturstipendium „Writer in Residence“ zu finden.

Hinweis an die Redaktionen: Die Ausschreibung ist beigefügt.

15880-pi2101_-_writer_in_residence_2026_-_ausschreibung.pdf
Wochenprogramm Kommunales Kino ab 25. Januar - „Dann passiert das Leben“ und „One Battle After Another“

GE. Im Januar widmet sich das Kommunale Kino (Koki) insbesondere dem aktuellen Kino aus Deutschland. Am Sonntag, 25. Januar, um 12:45 Uhr und am Montag, 26. Januar, um 17:45 und 20:15 Uhr zeigt das Koki das deutsche Drama „Dann passiert das Leben“ von Neele Leana Vollmar. Am Dienstag, 27. Januar, folgt in der Reihe Literatur im Film das schwarzhumorige US-amerikanische Drama „One Battle After Another“ von Paul Thomas Anderson, inspiriert von Thomas Pychons Roman „Vineland“, das jüngst mit vier Golden Globes ausgezeichnet wurde und als ein Favorit bei der diesjährigen Oscar-Verleihung gilt. Wegen der Laufzeit von 162 Minuten beginnen die Vorstellungen am Dienstag bereits um 17 und 20 Uhr.

Dann passiert das Leben

Hans (Ulrich Tukur), der als Schuldirektor kurz vor der Pensionierung steht, bewegt sich für seine Ehefrau Rita (Anke Engelke) eher wie ein Gast in ihrem Leben. Der gemeinsame Sohn Tom ist längst aus dem Haus und die langjährige Ehe der beiden folgt einer eingespielten Routine, bei der Rita den Takt vorgibt. Und wenn es nach ihr geht, gibt es keinen Grund, irgendetwas daran zu ändern. Überhaupt: Sie mag keine Veränderungen. Die neuen Fliesen im Bad sind nur der Anfang von etwas, das Rita große Sorgen macht. Auf einmal werden alte Wunden wieder sichtbar. Auf einmal fällt den beiden auf, wie wenig sie über Tom wissen. Und auf einmal stellt sich Leere ein und es ist nicht mehr klar, ob Rita und Hans ein Paar sind. Doch dann passiert das Leben. – FSK ab 6 Jahren.

One Battle After Another

Vor 16 Jahren hatte sich der Bürgerrechtsaktivist Bob Ferguson (Leonardo DiCaprio) an einer Aktion der radikalen Widerstandsgruppe „French 75“ beteiligt, bei der 200 Häftlinge aus den Fängen der „United States Immigration and Customs Enforcement“, kurz ICE, befreit wurden. Heute fürchtet Bob immer noch, dass der damalige ICE-Colonel Steven J. Lockjaw (Sean Penn) auf Rache sinnt. Dieser ist inzwischen dem „Christian Adventurer Club“ beigetreten, einer zunehmend einflussreichen rechtsextremen Bewegung, die vor Gewalt nicht zurückschreckt. Und tatsächlich geraten der untergetauchte Bob und seine mittlerweile fast erwachsene Tochter Willa (Chase Infiniti) ins Visier des erzkonservativen Colonels. – FSK ab 16 Jahren. Ausgezeichnet u. a. mit vier Golden Globes: „Bester Film (Musical oder Komödie)“, „Beste Nebendarstellerin (Teyana Taylor)“, „Beste Regie“ und „Bestes Drehbuch“.

Die Vorstellungen finden in der Schauburg, Horster Straße 6 statt. Der Eintritt kostet 6 Euro für eine Vorstellung bzw. 54 Euro für die 10-er Karte. Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Inhaberinnen und Inhaber des GE-Passes erhalten Ermäßigungen.

Weitere Informationen zum Kommunalen Kino in Gelsenkirchen unter www.gelsenkirchen.de/koki

Blitzer am Donnerstag - Radarwagen stehen an folgenden Stellen

GE. Die Stadt Gelsenkirchen veröffentlicht regelmäßig ihre Messstellen, an denen Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden. Am Donnerstag, 22. Januar 2026, stehen die Radarwagen an folgenden Straßen: Hüller Mühle, Rheinische Straße, Coesfelder Straße, Bülsestraße, Schlossstraße und Wanner Straße.

Darüber hinaus kann es auch an anderen Stellen im Stadtgebiet zu Geschwindigkeitskontrollen kommen.

Dienstag, 20 Januar 2026

Inklusive Band DiagnoseZwei freut sich über eine Spende von mehr als 3.000 Euro - Medieneinladung zur Übergabe am Donnerstag

GE. Die Versteigerung der Dekomaterialien der Fan-Events rund um die Konzerte von Robbie Williams, Bruce Springsteen, Iron Maiden und PUR im Sommer 2025 erzielte einen Erlös von über 3.000 Euro. Das Geld erhält die inklusive Band DiagnoseZwei des Sozialwerks St. Georg.

Markus Schwardtmann, Leiter der städtischen Öffentlichkeitsarbeit, übergibt Alexandra Kaulbach, Leiterin der Unternehmenskommunikation des Sozialwerks St. Georg, einen entsprechenden Scheck

am Donnerstag, 22. Januar, um 14:30 Uhr,
an der Stadt- und Touristinfo im Hans-Sachs-Haus,
Eberstraße 11, 45879 Gelsenkirchen

Dabei wird unter anderem auch preisgegeben, welches Dekomaterial den höchsten Erlös erzielte.

Die Medien sind zur Berichterstattung in Wort, Ton und Bild herzlich eingeladen.

Kirchenbauten im Rampenlicht - Workshop am 24. Januar zu Nutzungsmöglichkeiten von leerstehenden früheren Gotteshäusern

GE. Am Welche Rolle spielen Kirchenbauten für ein Quartier? Können sie ein kulturelles Erbe für alle Menschen sein? Über die Zukunft der Städte im Ruhrgebiet und die Teilhabe am kulturellen Erbe Europas können Besucherinnen und Besucher bei einem Workshop am

Samstag, 24. Januar, von 15 bis 17.30 Uhr
in der St. Anna Kirche an der Kapellenstraße 6,
in
45881 Gelsenkirchen Schalke-Nord

diskutieren. In zwei Impulsvorträgen sprechen die Kunsthistorikerinnen Prof. Dr. Barbara Welzel und Laura di Betta von der Technischen Universität Dortmund über die Bedeutung von Kirchenräumen in Quartieren und das Potenzial von Kunst im Stadtraum als demokratische Idee.

Der kostenlose Workshop findet im Rahmen des Warm-Up-Programms der Manifesta 16 Ruhr in Kooperation mit der Technischen Universität Dortmund und dem Regionalverband Ruhr statt. Er kann ohne Anmeldung besucht werden. Die St. Anna Kirche wurde nach ihrer Schließung 2007 in ein lebendiges Sozialzentrum umgewandelt und wird im Sommer 2026 zu einem zentralen Schauplatz der Manifesta. Die Europäische, Nomadische Biennale verwandelt vom 21. Juni bis 4. Oktober leerstehende Nachkriegskirchen in den Ruhrgebietsstädten, Essen, Bochum, Gelsenkirchen und Duisburg in offene Räume für Dialog, gesellschaftlichen Zusammenhalt und künstlerische Innovation. Das gesamte Warm-Up-Programm der Manifesta 16 Ruhr finden Interessierte auf manifesta16.org/warm-up.

BÜRGERcenter im Rathaus Buer bleibt in der kommenden Woche geschlossen - Reisepässe und Personalausweise können an der Info-Theke abgeholt werden

GE. Das BÜRGERcenter im Rathaus Buer bleibt wegen Umbauarbeiten vom 26. Januar bis einschließlich zum 30. Januar geschlossen. Zurückgelieferte Reisepässe und Personalausweise können in dieser Zeit jedoch weiterhin an der Info-Theke im Foyer abgeholt werden. Ab dem 2. Februar steht das BÜRGERcenter den Bürgerinnen und Bürgern wieder mit allen Angeboten uneingeschränkt zur Verfügung.

Während des Umbaus werden die vorhandenen Arbeitsplätze erneuert und an die aktuellen Vorgaben von Arbeitsschutz und Sicherheit angepasst.

Neue Fahrbahndecke - Walpurgisstraße voll gesperrt

GE. Aktuell wird die Fahrbahndecke in der Walpurgisstraße im Auftrag der Stadt Gelsenkirchen erneuert. Hierzu wurde die Walpurgisstraße voll gesperrt.

Die Arbeiten werden witterungsabhängig voraussichtlich bis Ende Januar 2026 andauern.

In Anschluss werden die Fahrbahndecken in der Herthastraße und Margaretenstraße erneuert. Hierzu werden beide Straßen voll gesperrt.

Diese Arbeiten werden witterungsabhängig voraussichtlich Mitte Februar 2026 abgeschlossen sein.

Vincketunnel gesperrt - Wegen Arbeiten im Tunnel

GE. Um Wartungs- und Reinigungsarbeiten durchzuführen, wird der Vincketunnel in Buer in der Nacht von Mittwoch, 21. Januar 2026, bis Donnerstag, 22. Januar 2026, in der Zeit von 19 Uhr bis morgens um 5 Uhr gesperrt.

Eine Umleitung wird ab Schernerweg geradeaus über die Kurt-Schumacher-Straße, dann rechts auf die Cranger Straße und weiter rechts über die Vom-Stein-Straße zur Vinckestraße ausgeschildert.

Blitzer am Mittwoch - Radarwagen stehen an folgenden Stellen

GE. Die Stadt Gelsenkirchen veröffentlicht regelmäßig ihre Messstellen, an denen Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden. Am Mittwoch, 21. Januar 2026, stehen die Radarwagen an folgenden Straßen: Boniverstraße, Fischerstraße, Schulstraße, Surkampstraße, Buerer Straße und Herbertstraße.

Darüber hinaus kann es auch an anderen Stellen im Stadtgebiet zu Geschwindigkeitskontrollen kommen.

Montag, 19 Januar 2026

Femmetastisch – erster Gelsenkirchener Gleichstellungspreis rückt Frauen in den Fokus - Jetzt noch bis zum 31. Januar Vorschläge einreichen

GE. Am 8. März wird weltweit der internationale Frauentag begangen und stellt Leistungen, Rechte und Perspektiven von Frauen und Mädchen in den Mittelpunkt. Auch die Stadt Gelsenkirchen feiert diesen Tag und plant unter dem Leitmotiv „Frauen und Mädchen sichtbar machen“ eine besondere Auszeichnung: Die Verleihung des „Femmetastisch – erster Gelsenkirchener Gleichstellungspreis“.

Erstmals wird die Stadt Gelsenkirchen einen Preis verleihen für Frauen und Mädchen, die sich in besonderer Weise für unsere Stadt engagieren.

Deshalb sind die Bürgerinnen und Bürger Gelsenkirchens dazu aufgerufen, Vorschläge einzureichen. Sei es im Bereich Sport oder Ehrenamt, Kunst oder in ganz anderen Bereichen – gesucht sind Frauen und Mädchen, die oftmals im Hintergrund wirken, aber unschätzbar dazu beitragen unsere Stadt aktiv mitzugestalten.

Die Vorschlagsfrist endet am 31. Januar. Die Vorschläge können online eingereicht werden über: www.gelsenkirchen.de/frauentag

Unter den Vorschlägen werden drei Nominierte ausgewählt, aus denen eine Jury die Gewinnerin kürt. Die Preisverleihung findet am 6. März im Rahmen eines festlichen Empfangs der Oberbürgermeisterin anlässlich des Frauentags statt.

Kontakt

Gleichstellungsstelle der Stadt Gelsenkirchen
Asmaa El Makhoukhi-Mekkaoui
Telefon: (0209) 169-2747
E-Mail: gleichstellungsstelle@gelsenkirchen.de

www.gelsenkirchen.de/frauentag

Lieblingsrezepte aus Gelsenkirchen gesucht - Beiträge für faires Kochbuch einreichen

GE. Die VHS Gelsenkirchen ruft gemeinsam mit dem aGEnda 21-Büro und der Steuerungsgruppe Fairtrade Stadt Gelsenkirchen alle Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener dazu auf, ihre persönlichen Lieblingsrezepte für ein besonderes Projekt einzureichen: Ein faires Gelsenkirchen-Kochbuch, das 2026 Jahr kostenlos veröffentlicht wird.

Gesucht werden Rezepte aller Art – vom herzhaften Hauptgericht über Desserts, Snacks und Getränke bis hin zu kreativen Kaffee- und Teevariationen. Neben den Rezepten selbst sind auch die Geschichten dahinter willkommen: persönliche Erinnerungen, familiäre Traditionen oder besondere Anlässe, die mit dem Gericht verbunden sind. Gerade diese individuellen Anekdoten sollen die Vielfalt der Stadt sichtbar machen und dem Kochbuch eine lebendige, persönliche Note verleihen. Eine Einreichung ist jedoch auch mit wenigen erklärenden Sätzen möglich.

Das Kochbuch steht ganz im Zeichen des Fairen Handels. Ziel ist es, Bewusstsein für sozial, ökologisch und wirtschaftlich gerecht produzierte Lebensmittel zu schaffen – insbesondere für Produkte aus Ländern des globalen Südens wie Kaffee, Kakao oder Bananen. Voraussetzung für die Teilnahme ist daher, dass mindestens eine Zutat im Rezept fair gehandelt ist oder sich leicht durch ein fair gehandeltes Produkt ersetzen lässt. Wer hierbei unsicher ist, kann sein Rezept dennoch einreichen; das Projektteam prüft mögliche Alternativen.

Viele Gerichte lassen sich bereits heute gut mit fair gehandelten Zutaten umsetzen. Dazu zählen unter anderem Zucker, Schokolade, Nüsse, Honig, Reis, Quinoa, Gewürze, Öle sowie Kaffee, Tee und Kakao. Auch ein Blick in den Fairtrade-Produktfinder unter www.fairtrade.net/de-de/produkte/Produktfinder.html kann bei der Auswahl helfen.

Rezepte können bis zum 31. Januar 2026 über ein Online-Formular auf www.vhs-gelsenkirchen.de eingereicht werden.

Objektprüfungen im Süden der Stadt - Massive Bauverstöße und Schadnagerbefall

GE. Das Interventionsteam EU-Ost der Stadt Gelsenkirchen kontrollierte mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kommunalen Ordnungsdienst (KOD), des Verkehrsüberwachungsdienstes (VÜD), der Wohnungsaufsicht und Bauordnung gemeinsam mit dem Jobcenter (JC) Gelsenkirchen und der Polizei am Donnerstag, 15. Januar 2026, drei Häuser eines Eigentümers aus Düsseldorf im Süden der Stadt.

Der überwiegende Anteil aller Wohnungen konnte begangen werden. Insgesamt wurden 30 Personen von Amts wegen abgemeldet.

In einem Haus in der Ringstraße befindet sich ein ehemaliges Ladenlokal, das offenbar zu einer Lagerfläche für mehr als 20 Restmüllbehälter umfunktioniert wurde. Der Bereich ist dabei vollständig von gelochten Gipskartonplatten umschlossen. Durch diese Situation kommt es zu einer spürbaren Geruchsbelästigung.

Der Flurbereich im Erdgeschoss führt zum weiteren Gebäudeteilen in der Weberstraße Neben der starken Geruchsbelastung trägt das leerstehende, stark vermüllte Ladenlokal in der Weberstraße sowie deutlich verschmutzte Wände und Böden im Treppenraum zu einem insgesamt sehr verwahrlosten Gesamteindruck bei.

Bewohner in dem Haus in der Ringstraße bestätigten die beschriebenen Zustände und legten Fotos vor, auf denen im Eingangsbereich übereinandergestapelte Hausmüllsäcke zu sehen waren. Ein Zugang zu den Kellerräumen war nicht möglich - nach Angaben der Bewohner soll dort eine erhebliche Rattenproblematik bestehen.

Aufgrund der beschriebenen Zustände wird der Eigentümer für alle drei Anschriften zur Schadnagerbeseitigung aufgefordert. Gleichzeitig ergeht eine Meldung an Gelsendienste zur Prüfung des Müllbehältervolumens.

Die Bauordnung wird die Nutzung des leerstehenden Ladenlokals in der Ringstraße als Lagerfläche für die Mülltonnenbehälter untersagen. Neben einem bauordnungsrechtlichen Verfahren wegen baulicher Mängel im Treppenhaus in Form fehlender Treppengeländer sowie aufgrund einer Brandgefahr durch lose Elektrokabel wird der Eigentümer zum Abriss/Rückbau einer nachträglich erbauten Überdachung des Lichthofs aufgefordert.

Das JC stellte bei einem Paar Sozialleistungsmissbrauch fest.

Insgesamt berichteten viele Hausbewohner gegenüber der Wohnungsaufsicht, dass die Heizkörper ganz oder teilweise ausfallen. In vereinzelten Wohneinheiten wurden zudem Feuchtigkeitsschäden über 50 Prozent gemessen. Diese und weitere Mängel (defekte Klingelanlage und nicht schließfähige Hauseingangstür) werden durch die Wohnungsaufsicht zum Anlass genommen, den Eigentümer zur Mängelbeseitigung aufzufordern.

Da kein Geschäftssitz festgestellt werden konnte, wurde eine Firma aus dem Gewerbemelderegister abgemeldet,

In einem Haus in der Weberstraße ergehen Meldungen an Gelsendienste zur Überprüfung des Müllbehältervolumens. Die Wohnungsaufsicht wird den Eigentümer zur Beseitigung diverser Mängel im Treppenhaus (Hauseingangstür nicht schließfähig, Klingelanlage defekt) und in einer Wohnung wegen erheblicher Feuchtigkeitsschäden auffordern.

In einem weiteren Haus in der Weberstraße wurde aufgrund von massiven Mängeln, teilweise kompletter Heizungsausfall und Feuchtigkeitsschäden sowie Unfallgefahren durch lose hängende Strom-/Elektrokabel, ein wohnungsaufsichtsrechtliches Verfahren gegen den Eigentümer eingeleitet.

Durch den VÜD wurden im Umfeld der überprüften Objekte insgesamt 36 Verkehrsverwarnungen sowie 6 Abschleppmaßnahmen aufgrund von Verkehrsbehinderungen durchgeführt. Durch den KOD wurden zwei Fahrzeuge mangels Versicherungsschutzes sichergestellt.