Mittwoch, 25 März 2026
Basketball-Bundesligist Alba Berlin plant mit Blick auf eine mögliche Teilnahme an der NBA Europe den Bau einer neuen Riesen-Arena in der Hauptstadt. Die NBA-taugliche Halle mit 15.000 Zuschauerplätzen soll in Adlershof im Berliner Südosten entstehen, wie die "Berliner Morgenpost" berichtete.
Die Idee wird vom Berliner Senat unterstützt. "Die NBA braucht einen Standort in der Sporthauptstadt Berlin – und Alba hat endlich eine Heimstätte für den Profisport und die Nachwuchsförderung", sagte Sportsenatorin Iris Spranger (SPD) auf dpa-Anfrage.
Nach bisherigem Kenntnisstand der Senatsverwaltung für Inneres und Sport verfolge der Club im Zusammenhang mit der Teilnahme an der NBA Europe Überlegungen, eine Mehrzweckhalle auf dem Gelände des Technologieparks Adlershof errichten zu lassen, das in Landesbesitz ist. Konkrete Pläne hierzu lägen dem Senat derzeit aber noch nicht vor. Alba reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage.
NBA Europe soll 2027 an den Start gehen
Die neue Arena soll laut "Morgenpost" Kern eines neuen Sport-Campus werden, zu dem auch ein Trainingszentrum für die Profiteams der Männer und Frauen sowie die vielen Jugendmannschaften von Alba gehören soll. Ein freies Gelände zwischen den S-Bahnhöfen Adlershof und Johannisthal wurde auserkoren. Die Kosten in dreistelliger Millionenhöhe soll ein amerikanisches Bankenkonsortium mitfinanzieren, hieß es. Die Pläne sind am Freitag auch Thema im Sportausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses. Dem Bericht nach präsentiert Alba-Manager Marco Baldi dort eine Machbarkeitsstudie.
Der Basketball-Club spielt aktuell die meisten seiner Heimspiele in der Uber Arena am Ostbahnhof, die der Anschutz Entertainment Group gehört. Wegen hoher Mietkosten und immer wieder auftretender Terminprobleme sind die Berliner aber schon länger auf der Suche nach einer Alternative.
Die nordamerikanische Profiliga NBA will im Oktober 2027 einen Ableger in Europa an den Start bringen. Alba gilt als einer der aussichtsreichsten Kandidaten für einen der festen Startplätze.
Vier Aktivisten sind am Morgen auf das Dach eines Gebäudes des Rüstungskonzerns Rheinmetall in Berlin-Gesundbrunnen gestiegen. Nach Angaben eines Polizeisprechers hatten sie Transparente mit Bezug zum Nahost-Konflikt dabei und gossen Farbe auf die Hausfassade. Mehrere Medien berichteten.
Die Polizei, die gegen 6.15 Uhr alarmiert wurde, sei mit rund 20 Kräften im Einsatz. Um die Menschen vom Dach zu holen, wurden Spezialkräfte zur Höhenrettung angefordert. Die Lage vor Ort sei sehr ruhig, so der Sprecher.
Skirennfahrer Andreas Sander beendet infolge einer schwerwiegenden Zellerkrankung seine Karriere. Der 36-Jährige werde sich im Rahmen der internationalen deutschen Meisterschaften im Axamer Lizum in Tirol vom Leistungssport verabschieden, teilte der Deutsche Skiverband (DSV) mit. Sanders größter Erfolg war der Gewinn der WM-Silbermedaille in der Abfahrt im italienischen Cortina d'Ampezzo 2021. In den vergangenen zwei Jahren hat der Ennepetaler kein Weltcup-Rennen mehr bestritten.
Körperlich phasenweise extrem geschwächt
"Nach meiner Erkrankung habe ich alles versucht, um wieder Leistungssport betreiben zu können", sagte Sander, bei dem 2024 eine mitochondriale Dysfunktion diagnostiziert wurde. Dies bedeutet, dass bei ihm die Mitochondrien als Energielieferanten der Körperzellen nicht richtig arbeiten, wie der Speed-Spezialist damals erklärt hatte. Sander war phasenweise körperlich extrem geschwächt, konnte nur spazieren gehen, musste sich immer wieder hinsetzen.
"Zwar geht es mir mittlerweile im Alltag wieder deutlich besser, aber mein Ziel, Rennen auf Weltcup-Niveau zu fahren, ist nach wie vor nicht möglich. Daher habe ich mich jetzt entschlossen, endgültig einen Schlussstrich unter meine Karriere zu ziehen", sagte der zweimalige Olympia-Teilnehmer. Er sei stolz auf das, was er im Skirennsport erreicht habe. Sander bestritt seit März 2008 insgesamt 197 Weltcup-Rennen und fuhr dabei zweimal auf das Podest. Im Super-G von Aspen (USA) schrammte er 2023 nur haarscharf am Sieg vorbei.
"Tragende Säule als Sportler und Mensch"
Seine berufliche Zukunft lasse er derzeit noch bewusst offen, sagte Familienvater Sander. "Aktuell möchte ich mich auf meine gesundheitliche Situation konzentrieren, darauf, dass es weiterhin bergauf geht. Grundsätzlich bin und bleibe ich dem Skisport sicherlich verbunden."
Sander habe die deutsche Speed-Mannschaft mit seinen Erfolgen und seiner Konstanz über viele Jahre geprägt, meinte DSV-Sportvorstand Wolfgang Maier. Er sei "eine tragende Säule als Sportler und Mensch" gewesen. Man bedaure und respektiere Sanders Entscheidung.
"Bild" beruft sich in dem Bericht auf Regierungskreise. Die SPD hatte im Bundestagswahlkampf für eine Reform des Ehegattensplittings geworben, große Teile der Union lehnen eine Reform jedoch ab.
Ökonomen sind sich seit Jahren weitgehend einig, dass das Ehegattensplitting die Benachteiligung von Frauen im deutschen Arbeitsmarkt festigt. Die Regelung belohnt verheiratete Paare mit großen Einkommensunterschieden steuerlich. Je größer der Einkommensunterschied ist, desto höher ist auch der Steuervorteil bei der gemeinsamen Steuererklärung.
Wird die Arbeitszeit des geringer Verdienenden erhöht, schmilzt der Vorteil und es bleibt vom Mehrverdienst meist netto nur wenig übrig. Dies führt dazu, dass Geringverdienende weniger Anreiz zur Arbeit haben - und meist sind das Frauen in Teilzeit, Minijobs oder ohne Erwerbsarbeit.
Die nächste Ausgabe der ARD-Talkshow "Maischberger" wird am Mittwoch, dem 25. März, ab 23:15 Uhr im Ersten ausgestrahlt. Das sind die Gäste und Thema der kommenden Sendung.
Um welche Themen geht es in der ARD-Talkshow "Maischberger" am Mittwoch?
Reform des Sozialstaats und deutsche Außenpolitik - Zu diesem Thema diskutieren der Bundestagsabgeordnete Ralf Stegner (SPD) und der Erste Parlamentarische Geschäftsführer Bernd Baumann (AfD).
Lage in der Ukraine und Rolle Russlands im Irankrieg - Darüber spricht im Studio der langjährige deutsche Botschafter in Moskau, Rüdiger von Fritsch.
Welche Gäste diskutieren bei Sandra Maischberger in der Sendung?
Ralf Stegner (SPD, Bundestagsabgeordneter)
Bernd Baumann (AfD, Parlamentarischer Geschäftsführer)
Rüdiger von Fritsch (ehem. Botschafter)
Es kommentieren:
Urban Priol (Kabarettist)
Nena Brockhaus (Journalistin)
Veit Medick (Stern)
Die ARD-Talkshow "Maischberger"
Die Talkshow "Maischberger" läuft zwei- bis dreimal in der Woche, meist dienstags und mittwochs sowie an ausgewählten Terminen auch montags, im Ersten. Produziert wird das Live-Format im Fernsehstudio in Berlin-Adlershof und in den WDR-Studios Köln. Seit der ersten Ausgabe am 2. September 2003 führt die renommierte Münchner Journalistin Sandra Maischberger (geb. 1966) durch die Sendung. Inhaltlich geht es um aktuelle und kontroverse politische und gesellschaftliche Diskussionen und Themen. In jeder Ausgabe gibt es zwei Hauptthemenbereiche sowie mehrere Kommentare.
In "Maischberger" kommen Politiker, Experten, Medienleute, Künstler und andere Meinungsführer zusammen, um in einer intensiven Diskussionsrunde ihre Standpunkte zu vertreten und gemeinsam darüber zu debattieren. Die Themenpalette ist breit gefächert und spiegelt die Vielfalt der gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen wider, mit denen Deutschland und die Welt konfrontiert sind.
Jede Sendung steht ab der Ausstrahlung in der Mediathek der öffentlich-rechtlichen Sender zur Verfügung.
Nach dem als antisemitisch eingestuften Brandanschlag auf einen jüdischen Rettungsdienst in London sind zwei Männer festgenommen worden. Die beiden Verdächtigen im Alter von 47 und 45 Jahren wurden von Beamten der Anti-Terror-Polizei an verschiedenen Adressen in der britischen Hauptstadt aufgespürt, wie Scotland Yard mitteilte. Nähere Angaben zu den beiden Männern machte die Polizei nicht. Festgenommen wurden sie wegen des Verdachts auf Brandstiftung mit der Absicht, Menschenleben zu gefährden.
In der Nacht zum Montag hatten mindestens drei Unbekannte vier Krankenwagen des Rettungsdienstes der jüdischen Gemeinde in Golders Green in Brand gesetzt. Die Polizei behandelt den Fall als antisemitisches Hassverbrechen, verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.
Im Zuge der Festnahmen führt die Polizei Durchsuchungen an den beiden Adressen durch. Die Leiterin der Londoner Anti-Terror-Polizei, Helen Flanagan, sprach von einem "Durchbruch in den Ermittlungen". Die Ermittler seien sich jedoch "auch bewusst, dass die Aufnahmen der Überwachungskameras darauf hindeuten, dass mindestens drei Personen involviert waren", sagte sie der Mitteilung zufolge.
Verbindung zu islamistischer Gruppierung?
Die Polizei prüft auch mögliche Verbindungen zu einer neuen islamistischen Gruppierung. Auf der Plattform Telegram soll die Gruppe Harakat Ashab al-Jamin al-Islamia ein Bekennervideo veröffentlicht haben, dessen Authentizität bislang nicht bestätigt ist. Die Gruppe habe sich zu weiteren Anschlägen in Europa bekannt und möglicherweise Verbindungen zum iranischen Staat, sagte der Chef der Metropolitan Police, Mark Rowley, laut der Nachrichtenagentur PA zuletzt.
Ein 24-Jähriger soll im Verlauf des Streits mit einem Messer auf einen 27-Jährigen eingestochen haben. Das Opfer erlag seinen Verletzungen noch am Tatort. Der Tatverdächtige ergriff die Flucht. Bei der Suche nach ihm kam auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz.
Am Dienstagabend wurde zudem im Rundfunk in dem Bereich davor gewarnt, Fremde mitzunehmen. Die Besatzung des Hubschraubers entdeckte den 24-Jährigen schließlich in einem Park in Hessisch Lichtenau. Polizisten nahmen ihn fest.
Eine russische Drohne hat nach Angaben des estnischen Inlandsgeheimdienstes ein Kraftwerk in dem Nato-Mitgliedstaat getroffen. Die Drohne habe „den Schornstein des Kraftwerks Auvere getroffen“, teilte der Geheimdienst ISS am Mittwoch mit. Die Drohne drang den Angaben zufolge „aus dem russischen Luftraum in den estnischen Luftraum ein“. Verletzt worden sei niemand. Auch die Strominfrastruktur blieb unbeschädigt.
Auch in Lettland ist eine aus Russland in den Luftraum eingeflogene Drohne abgestürzt. Ein Militärsprecher sagte im Fernsehen, dass um 2.19 Uhr (Ortszeit) ein unbekanntes Flugobjekt per Radar erfasst worden sei, das sich der lettischen Grenze näherte und diese überflog. Rund 20 Minuten später sei die Drohne in der Nähe des Dorfes Dobricina in der Gemeinde Kraslava von selbst explodiert – ohne dass eine alarmierte Einheit der Luftwaffe eingegriffen hätte.
Zuvor sei gegen 0.50 Uhr (Ortszeit) bereits ein Objekt von belarussischer Seite in den lettischen Luftraum eingedrungen, eine leichte Kurve geflogen und in den russischen Luftraum weitergeflogen. Der Sprecher ging davon aus, dass die unbemannten Fluggeräte in beiden Fällen vom Kurs abgekommen oder durch elektronische Abwehrmaßnahmen fehlgeleitet worden seien.
Lettland und Estland untersuchen Vorfälle mit russischen Drohnen
Die Vorfälle im Osten der beiden EU- und Nato-Mitgliedstaaten nahe der Grenze zu Russland würden untersucht, teilten die Behörden in Tallinn und Riga mit. Militär und Einsatzkräfte seien an den Absturzstellen vor Ort, um Trümmerteile einzusammeln und zu untersuchen. Für die Bevölkerung und öffentliche Sicherheit bestehe keine Gefahr, hieß es in den Mitteilungen. Ob es sich um russische oder ukrainische Drohnen handelte, sei noch unklar und werde ermittelt.
Im Zuge des seit mehr als vier Jahren andauernden russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine waren im Luftraum europäischer Nato-Staaten immer wieder Drohnen an Flughäfen und Militäreinrichtungen gesichtet worden, unter anderem auch in Deutschland. Russische Drohnen oder Militärflugzeuge waren zudem mehrfach in den Luftraum unter anderem Polens, der baltischen Staaten und Rumäniens eingedrungen.
Russland und Estland teilen sich eine knapp 300 Kilometer lange Grenze. Sie ist Teil der Nato-Außengrenze.
"Die Demokraten haben gerade Trumps Wahlkreis in Mar-a-Lago zurückerobert", verkündete die Demokratische Partei im Onlinedienst X.
Trump verbringt die meisten seiner Wochenenden in seiner luxuriösen Residenz Mar-a-Lago in Palm Beach. Der Präsident stimmte bei der Wahl laut Medienberichten per Briefwahl ab, obwohl er die Stimmabgabe per Brief immer wieder scharf kritisiert.
Gregorys Wahlsieg folgt auf eine ganze Reihe von Wahlerfolgen der Demokraten in den vergangenen Monaten. So hatte im Januar ein Kandidat der Demokraten in Texas - einer traditionellen Hochburg der Republikaner - einen Sitz im Senat des Bundesstaates gewonnen.
Experten sehen dies als Zeichen für die wachsende Enttäuschung vieler Wählerinnen über Wähler über Trump und seine Republikanische Partei. Zuletzt hatte vor allem der durch den Iran-Krieg verursachte Anstieg der Spritpreise viel Unmut verursacht.
Im November finden die sogenannten Zwischenwahlen zum US-Kongress statt. Dabei müssen die Republikaner vor allem um ihre knappe Mehrheit im Repräsentantenhaus bangen, aber auch ihre Mehrheit im Senat ist nicht ungefährdet. Sollten die Demokraten eine der beiden Kammern oder gar beide erobern, würde dies Trumps Handlungsspielraum deutlich einschränken.
Diesel im Wert von rund 2.000 Euro ist in Bernhardswald (Landkreis Regensburg) aus einem Bagger gestohlen worden. Ein bislang unbekannter Täter habe in der Nacht zum Dienstag den unversperrten Motordeckel geöffnet, teilte die Polizei mit. Daraufhin habe er die Dieselleitung des Schaufelbaggers durchtrennt und eine größere Menge Kraftstoff aus dem Tank abgezapft. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen.
An der hinteren Querverbindung waren regulär Zusatzgewichte angebracht. Eins der Tore sei deshalb in eine unkontrollierte Kippbewegung geraten und auf das Kind gestürzt. Der Siebenjährige wurde lebensgefährlich verletzt und starb wenig später im Krankenhaus.
Die Ermittler wollen den genauen Unfallhergang noch weiter klären. Dabei soll es vor allem darum gehen, wer wie daran beteiligt war. Nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Ermittlungen soll die Staatsanwaltschaft den Angaben zufolge prüfen, ob jemandem etwas vorgeworfen werden kann. Dazu soll ein Gutachten ausgewertet werden.
Der Reederei-Riese Cosco hatte als Reaktion auf den Krieg im Nahen Osten Buchungen in die Region Anfang März ausgesetzt. Nun erklärte der chinesische Konzern, dass "die Annahme neuer Buchungen für Stückgutcontainer" für Transporte in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Saudi-Arabien, Bahrain, Katar, Kuwait und in den Irak "mit sofortiger Wirkung" wieder aufgenommen werde. Aufgrund der "instabilen Lage im Nahen Osten" könnten sich neue Buchungsvereinbarungen und die tatsächliche Beförderung allerdings ändern, fügte das Unternehmen hinzu.
Die Internationale Seeschifffahrts-Organisation (IMO) hatte zuvor bekanntgegeben, dass der Iran die bislang gesperrte Straße von Hormus, die den Persischen Golf mit dem Golf von Oman und so auch mit dem Indischen Ozean verbindet, wieder für Schiffe öffne, die "weder an Aggressionshandlungen gegen den Iran teilnehmen noch diese unterstützen" und gewisse Sicherheitsvorschriften einhielten. Diese Schiffe dürften "in Abstimmung mit den zuständigen Behörden" fortan wieder die wichtige Meerenge passieren, hieß es in einer am Dienstag von der IMO veröffentlichten Erklärung Teherans.
Am Freitag läuft das neue Ultimatum von US-Präsident Donald Trump an den Iran zur Öffnung der Straße von Hormus aus. Trump hatte am Samstag mit Angriffen auf iranische Energieanlagen gedroht, sollte Teheran die Straße von Hormus nicht öffnen. Am Montag verlängerte er die Frist um fünf Tage.
Seit Beginn des Iran-Krieges am 28. Februar ist die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft, durch das iranische Militär de facto gesperrt. Zudem beschoss der Iran Ölanlagen in mehreren Ländern der Golfregion sowie Öltanker. Dies ließ die Öl- und Gaspreise weltweit in die Höhe schnellen und setzte wegen gestiegener Treibstoffpreise Trump innenpolitisch unter Druck.
Medienberichten zufolge legte die US-Regierung der iranischen Regierung zuletzt einen 15-Punkte-Plan zur Beendigung des Iran-Krieges vor. Der Vorschlag sei Teheran über die pakistanische Regierung übermittelt worden, die sich als Vermittler angeboten hatte, berichtete die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf zwei anonyme Beamte. Der Plan sieht demnach strikte Beschränkungen für Teherans Atomprogramm und die Wiedereröffnung der Straße von Hormus vor. Im Gegenzug sollen dem israelischen Sender Channel 12 zufolge die Sanktionen gegen den Iran aufgehoben werden.
So hatten sich die Eisbären Berlin den Playoff-Start in der Deutschen Eishockey-Liga nicht vorgestellt: Bei den Straubing Tigers hatten die Berliner nach nicht einmal zwei Minuten bereits drei Gegentore kassiert. "Wir haben uns selbst ein Loch gegraben", sagte Angreifer Ty Ronning bei Magentasport. "Da hätten wir rauskommen müssen, aber das konnten wir leider nicht."
Am Ende stand im ersten Viertelfinalspiel im Modus Best of seven ein 1:5. Auch für Trainer Serge Aubin war die Anfangsphase richtungsweisend: "Es ist schwer, sich davon zu erholen. Natürlich läuft man dann die ganze Zeit dem Spiel hinterher."
Der Titelverteidiger konnte sich im Laufe der Begegnung etwas steigern, doch die Straubinger waren über weite Strecken das zielstrebigere, konsequentere und präzisere Team. An ihre starken Leistungen zum Ende der Hauptrunde konnten die Hauptstädter weder in der Defensive noch im Angriff anknüpfen.
Die Berliner brauchen schnelle Lerneffekte
Bis zur zweiten Begegnung, die am Freitag in Berlin stattfindet (19.30 Uhr, live bei Magentasport), gilt es für die Eisbären nun, die Probleme zu beheben. "Wir müssen das Spiel natürlich analysieren und unsere Schlüsse daraus ziehen", forderte Verteidiger Eric Mik bei Magentasport.
Helfen könnte den Berlinern ihre große Playoff-Erfahrung. Schließlich hatten sie vor zwei Jahren das erste Viertelfinalspiel sogar mit 1:7 gegen Mannheim verloren, dann aber die Serie mit 4:1 gewonnen und am Ende den Titel geholt. So setzt auch Mik darauf, dass die Hauptstädter noch in die Erfolgsspur zurückfinden. "Es ist das Gute, dass es eine Best-of-seven-Serie ist und nicht nur ein Spiel", sagte er. Vier Siege sind zum Weiterkommen notwendig.
Das Landgericht Augsburg verurteilte den 23-Jährigen wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe. Laut Urteil hatte er einer Polizistin gezielt seine Socken mit der Aufschrift "1312" gezeigt. Diese Zahlenfolge steht für die Abkürzung "ACAB", was für "All Cops Are Bastards" (alle Polizisten sind Mistkerle) steht.
Das ausdrückliche Zeigen von Kleidung mit der Aufschrift "ACAB" oder einer dem entsprechenden Zahlenfolge gegenüber Polizisten gelte als Beleidigung, urteilten die Richter nun. Es reiche für eine Strafbarkeit aus. Eine Verfassungsbeschwerde gegen den Beschluss nahm das Bundesverfassungsgericht nicht an.
Weil er seine Ehefrau getötet haben soll, muss sich ein 47 Jahre alter Mann nun vor dem Landgericht Kassel verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Mord aus niedrigen Beweggründen vor. Laut Anklage soll sich die Frau eine Woche vor der Tat von dem Angeklagten getrennt haben. Der Mann räumte die Tat zum Prozessauftakt ein.
Das Paar war den Ausführungen der Staatsanwältin zufolge seit 2022 verheiratet. Am 2. Juli 2025 habe die Frau ihrem Mann dann mitgeteilt, dass sie sich endgültig von ihm trennen wolle. Ihr Grund sei gewesen, dass der 47 Jahre alte deutsche Staatsangehörige sich auf diversen kostenpflichtigen Datingseiten angemeldet hatte und seine Frau davon erfahren habe.
Angeklagter war laut Staatsanwaltschaft eifersüchtig
Die Trennung habe der Angeklagte nicht akzeptieren wollen, sagte die Staatsanwältin. Er sei eifersüchtig gewesen, weil er davon ausgegangen sei, dass seine Frau eine Affäre mit einem anderen Mann habe. "Da er dies nicht dulden wollte und er der Ansicht war, dass wenn er die Verstorbene nicht haben könne, sie niemand haben dürfe, entschloss er sich, die Verstorbene zu töten."
Unter dem Vorwand, dass er ins Krankenhaus müsse, habe er das Opfer am 7. Juli 2025 in den Morgenstunden in seine Wohnung in Kassel gelockt. Dort habe der 47-Jährige mindestens sechsmal mit einem Küchenmesser mit einer Klingenlänge von etwa 20 Zentimetern auf den Hals- und Brustbereich der Frau eingestochen.
Mann räumt Tat zum Prozessauftakt ein
Rettungskräfte konnten laut der Staatsanwältin nach ihrem Eintreffen noch einen schwachen Puls bei der Frau feststellen. Unter laufender Reanimation sei sie in ein Krankenhaus gebracht worden. Dort sei sie nur kurze Zeit später an ihren massiven Verletzungen gestorben.
Der Angeklagte ließ über seinen Verteidiger eine Erklärung verlesen. Er räume ein, die Verantwortung für den Tod der Frau zu tragen. Er bedaure zutiefst, dass trotz des von ihm getätigten Notrufs bei der Polizei und der von dort aktivierten Rettungskräfte der spätere Tod der Frau nicht verhindert werden konnte.
In dem Verfahren sind zunächst bis zum 24. April drei weitere Verhandlungstage angesetzt.
Von oben betrachtet erinnern die Umrisse der Ostsee ein wenig an einen Drachen mit aufgerissenem Maul. Und in der Tat beherbergt das Binnenmeer eine große Anzahl erstaunlicher Tiere. Dazu trägt auch bei, dass die Ostsee je nach Region sehr unterschiedliche Salzgehalte hat.
Im Nordosten, wo über den Skagerrak das Wasser der Nordsee einströmt, ist sie sehr salzig und unterscheidet sich biologisch wenig vom Nachbarmeer. Je weiter man nach Osten und Norden reist, desto mehr Flüsse speisen das Meer mit Süßwasser – der Salzgehalt sinkt. Entsprechend mischen sich in ihr die Lebensgemeinschaft von Süß- und Salzwasser. Daran sind viele Organismen angepasst.
Wogegen die Ostsee schlecht angepasst ist, ist der Klimawandel, der die Wassertemperaturen wie in einer großen Badewanne ansteigen lässt. Fischarten, die niedrige Temperaturen zum Laichen brauchen, verschwinden zunehmend aus dem Binnenmeer. Umgekehrt dringen Quallen, die höhere Temperaturen vertragen, immer weiter in die Ostsee vor und machen auch dem Menschen das Leben schwerer.
Nur gut einen Monat nach der verheerenden Gewaltwelle im Land steht WM-Gastgeber Mexiko vor einer angespannten Generalprobe. In den WM-Stadien von Guadalajara und Monterrey werden in dieser Woche in den internationalen Playoffs zwei der letzten Tickets für das XXL-Fußball-Turnier mit 48 Teams im Sommer vergeben. Dabei gibt es nicht nur Sorgen wegen der Sicherheitslage vor Ort, auch der Iran-Krieg bereitet einem Teilnehmer große Probleme bei der Anreise.
So ist die Lage in Mexiko
Ende Februar wurde der mächtige Drogenboss Nemesio Oseguera Cervantes bei einem Militäreinsatz in Mexiko getötet. Es folgten schwere Gewaltausbrüche seiner Anhänger. Mehr als 70 Menschen kamen ums Leben. Das Chaos ließ Zweifel an der Eignung Mexikos als Austragungsort aufkommen.
Inzwischen hat sich die Sicherheitslage im Land wieder normalisiert. Das bedeutet aber auch, dass die Drogenkartelle ihre Geschäfte wie bisher weitermachen und es an bestimmten Orten wiederholt zu Schießereien kommt. Die Menschen in den drei WM-Gastgeberstädten - Mexiko-Stadt, Monterrey und Guadalajara - können aber im Großen und Ganzen wieder ein normales Leben führen.
Präsidentin Claudia Sheinbaum hat eine Sicherheitsgarantie für die Fußball-WM abgegeben. Mehr als 100.000 Soldaten, Polizisten und private Sicherheitskräfte sowie Drohnen, Militärflugzeuge und Sprengstoffspürhunde sollen im Sommer für einen sicheren Ablauf sorgen. FIFA-Präsident Gianni Infantino erklärte, dass er "volles Vertrauen" in die mexikanischen Ausrichter habe.
Wie gehen die Vorbereitungen voran?
Trotz einiger Verzögerungen bei den Bauarbeiten im Bereich Mobilität und Verkehrsanbindung, hat die Regierung versichert, dass diese Infrastrukturprojekte vor der WM fertiggestellt werden. Dazu zählt etwa eine Zugverbindung zwischen Mexiko-Stadt und dem neuen, weit entfernten Flughafen AIFA.
In der Millionen-Metropole ist Verkehrschaos an der Tagesordnung. Die Regierung verhandelt außerdem mit Taxifahrern und Vertretern von Fahrdienst-Apps, die sich um das Recht streiten, Fahrgäste am internationalen Flughafen von Mexiko-Stadt abzuholen.
Diese Teams können sich in Mexiko WM-Tickets sichern
In zwei Pfaden werden insgesamt zwei Tickets vergeben. Dabei gibt es nur ein Halbfinale (Donnerstag), da die beiden in der Weltrangliste bestplatzierten der sechs Mannschaften bereits automatisch im Endspiel (Dienstag) stehen.
Pfad A (Guadalajara): Sieger Neukaledonien/Jamaika - DR Kongo
Pfad B (Monterrey): Sieger Bolivien/Suriname - Irak
Für Neukaledonien und Suriname wäre es die erste Teilnahme an einer WM. Bolivien (zuletzt 1994), Jamaika (1998), die heutige Demokratische Republik Kongo (1974, damals Zaire) und der Irak (1986) wollen sich nach langen Durstrecken mal wieder qualifizieren. Tickets für die Spiele sind deutlich günstiger als für die WM und teils für weniger als 17 US-Dollar (rund 14,65 Euro) zu haben.
Auf den Listen für Einreiseverbote des US-Außenministeriums steht bislang keiner der sechs Kandidaten. Allerdings werden diese ständig aktualisiert, zuletzt vergangene Woche. Sollte es eines der Länder bis zur WM noch treffen, könnte für Fans bei der Einreise etwa eine Kaution in Höhe von bis zu 15.000 Dollar fällig werden. Zurück gibt es die erst, wenn sie gemäß der Vorschriften wieder ausreisen.
Der Sieger aus Guadalajara spielt bei der WM in der Gruppe K ebenfalls im Akron-Stadion und in den USA unter anderem gegen Portugal. Wer sich in Monterrey durchsetzt, kommt in die hochklassig besetzte Gruppe I mit Frankreich, Senegal und Norwegen. Gespielt wird in Kanada und den USA.
Strapaziöse Anreise für das irakische Team
Auch der Iran-Krieg hat Auswirkungen auf die Playoffs. Die irakische Nationalmannschaft reiste unter schwierigen Umständen an. Denn im Land, das an den Iran grenzt, kommt es im Zuge des Kriegs in Nahost inzwischen täglich zu Angriffen mit Drohnen und Raketen. Weil der irakische Luftraum seit rund drei Wochen gesperrt ist, reiste das Team unter strikten Sicherheitsmaßnahmen auf dem Landweg ins benachbarte Jordanien für die Weiterreise mit einem Privatflieger nach Mexiko.
Wegen des Kriegs wandte sich der Präsident des irakischen Fußballverbands Ifa, Adnan Dardschal, vorab bereits in einem Brief an die FIFA. Das irakische Team stehe wegen der aktuellen Lage vor Hürden mit Blick auf das Turnier in Mexiko, erklärte er in dem Schreiben, wie die staatliche Nachrichtenagentur INA berichtete. Der Weltverband lehnte eine Verlegung des Spiels aufgrund des engen Terminkalenders aber ab.
Kongo mit 100 Fans angereist
Die Fußballnationalmannschaft der Demokratischen Republik Kongo hat nach Angaben des Sportministeriums keine Angst, in Mexiko zu spielen. Man vertraue den Bemühungen der FIFA und mexikanischen Behörden, die Sicherheit während des Turniers zu gewährleisten. Das Team und 100 Fans flogen am Sonntag in Richtung Mexiko.
Der aktuelle Fall spielte sich zwischen 2021 und 2023 ab. Der damals 40 Jahre alte Patient habe den Arzt 2021 kontaktiert, führte das Gericht aus. Dieser habe ihn besucht, um beurteilen zu können, ob er wirklich aus freier Verantwortung sterben wolle. Später kam der Patient in die Psychiatrie. Danach, im Juni 2023, wurde er von dem Arzt noch einmal untersucht.
Er sei zu dem Schluss gekommen, dass der Mann aus freier Verantwortung sterben wolle. Wie das Gericht feststellte, legte der Arzt ihm einen venösen Zugang und hängte daran eine Infusion mit einem Narkosemittel. Der Patient habe sich dann selbst eine tödliche Dosis verabreicht.
In Wirklichkeit lag sein Suizidwunsch aber an seiner Depression, wie das Gericht ausführte. Wegen der Krankheit sei er der nicht realistisch begründeten Meinung gewesen, dass es keinen Zweck habe weiterzuleben. Der Arzt habe billigend in Kauf genommen, dass er die Entscheidung wegen der Erkrankung nicht freiverantwortlich treffen konnte. Trotzdem habe er ihm das tödlich wirkende Medikament zur Verfügung gestellt.
In die Strafe wurde die frühere Strafe von 2024 einbezogen. Auch in dem ersten Fall ging es um Sterbehilfe für einen psychisch kranken Mann. Das Landgericht stellte damals fest, dass der Arzt einem Patienten beim Suizid geholfen hatte, obwohl dieser seine Entscheidung wegen einer akuten paranoiden Schizophrenie nicht frei treffen konnte.
Der Arzt wandte sich gegen das Urteil von 2024 an den Bundesgerichtshof und das Bundesverfassungsgericht, hatte in Karlsruhe aber keinen Erfolg.
Der geplante Besuch der Sussexes im April stößt in Australien offenbar nicht überall auf Begeisterung. Obwohl bestätigt wurde, dass die Reise privat finanziert wird, befürchten laut einer Petition viele Australier weiterhin, dass der Aufenthalt von Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (44) letztlich auch aus Steuergeldern bezahlt werden könnte. Die Petition zählt inzwischen rund 35.000 Unterschriften.
Darin wird die australische Regierung aufgefordert, kein Geld aus öffentlichen Mitteln für Sicherheitsvorkehrungen, die Reiseorganisation oder sonstige Kosten, die durch den Besuch entstehen könnten, auszugeben. "Seit sie sich 2020 von ihren royalen Pflichten zurückgezogen haben, vertreten sie die Krone nicht mehr und betreiben nun private Unternehmen mit Sitz in den Vereinigten Staaten", heißt es über Harry und Meghan.
Ihre Aktivitäten bei ihrem Australien-Besuch seien "privater und geschäftlicher Natur und müssen strikt als privater Besuch behandelt werden". Allerdings scheint die Aufregung umsonst zu sein.
Sprecher der Sussexes äußert sich
Laut "Daily Mail" gab es zwar zunächst Spekulationen darüber, ob die Steuerzahler den Besuch von Meghan und Harry mitfinanzieren müssten. Inzwischen sei jedoch bekannt geworden, dass die Reise des Paares nach Australien privat finanziert werde. Ein Sprecher des Herzogs und der Herzogin von Sussex sagte der britischen Zeitung: "Die Reise wird privat finanziert, daher bin ich mir nicht sicher, was diese Petition bezwecken soll."
Der Australien-Besuch im April soll Herzogin Meghan und Prinz Harry nach Melbourne und Sydney führen. Für Meghan steht im Rahmen der Reise dann auch ein ganz besonderes Event auf dem Programm: Sie schließt sich dem Team des Podcasts "Her Best Life" an und nimmt mit 300 zahlenden Gästen an einem Retreat teil. Highlight der dreitägigen Veranstaltung ist ein intimes Galadinner, bei dem Meghan persönlich anwesend sein und an einer moderierten Gesprächsrunde teilnehmen wird.